
Herbst. Herz. Hingabe.
Kathrin & Mathias – Kleine Herbsthochzeit im Grünen
Manche Hochzeiten sind laut und groß. Die von Kathrin und Mathias war leise, warm und ganz nah. An einem Oktobertag in einem Dorf im Grünen, zwischen Fachwerk, Herbstlaub und sanften Hügeln, sagten die beiden Ja. Kathrin trug ein schlichtes Kleid mit Spitzenärmeln und einen Blumenkranz im Haar, Mathias einen dunkelblauen Anzug. Ihr Strauß aus weißen Dahlien, Lisianthus und Eukalyptus passte perfekt zu diesem Tag: natürlich, unaufgeregt und wunderschön. Ich durfte dabei sein, als aus einem kleinen Fest ein großes Gefühl wurde.
Familie, Seifenblasen und eine Jeansjacke
Vor dem Fachwerkhaus steckte eine Verwandte Mathias liebevoll das Anstecksträußchen an, während Kathrin daneben lächelte. Solche Szenen sind für mich kostbar, weil sie zeigen, wer euch auf diesem Weg begleitet. Nach der Trauung zogen die beiden durch eine Wolke aus Seifenblasen hinaus, und ein Gast hielt den Moment mit dem Smartphone fest – ich wiederum hielt ihn fest. Mein Lieblingsbild? Kathrin in Jeansjacke über dem Brautkleid, lachend, den Strauß in beiden Händen. Unkompliziert und strahlend schön.









Versprechen im Herbstwald
Später gingen wir einen Feldweg entlang, an herbstlichen Hecken vorbei, bis die Stimmen des Dorfes leiser wurden. Dort lasen sich die beiden ihre Versprechen noch einmal vor, nur für sich, auf kleinen Zetteln. Kathrin sprach, Mathias hörte zu, ernst und ganz bei ihr. Danach ein Kuss vor dem dunklen Herbstwald und auf einer weiten Wiese mit Blick über die Hügel ein Moment Stirn an Stirn. Zum Schluss die Hände mit den neuen Ringen auf der Spitze ihres Ärmels. Klein im Rahmen, riesig im Gefühl.






„Leise Worte tragen am weitesten.“


