
Himmelblau. Herzlich. Hochsommer.
Maren & Timo – Freie Trauung auf dem Steinbachhof
Im Juli, bei strahlend blauem Himmel, feierten Maren und Timo auf dem Steinbachhof in Vaihingen an der Enz, mit Backstein-Fachwerkscheune und großer Balkenhalle. Maren trug lange Locken, ein Haarband und ein Tüllkleid mit Stickerei – und als ihre Stylistin die letzten Strähnen richtete, lächelte sie schon so gelöst, als wüsste sie genau, wie schön dieser Tag werden würde. Die freie Trauung fand draußen statt, auf einer Wiese mit Trauerweide, unter weißen Sonnenschirmen. Danach: Sektempfang, Reden, Torte und ein Abendshooting im Stoppelfeld.
Ein Morgen voller Vorfreude
Während Maren im weißen Morgenmantel frisiert wurde, standen Schuhe, Parfüm, weiße Rosen und die Ringbox schon bereit, und ihr Kleid hing im Licht vor dem Sprossenfenster. Nebenan stießen Timo und seine Trauzeugen an. Ich pendle an solchen Vormittagen gern zwischen beiden Welten, denn gerade die Gegensätze erzählen so viel. Als Maren schließlich ihr Kleid trug und am Fenster in ihre Schuhe schlüpfte, fiel warmes Gegenlicht auf die Schleppe. Beim ersten Wiedersehen an der Backsteinwand mit Efeu: Stirn an Stirn, ganz still.










Ja unter der Trauerweide
Die Gäste nahmen auf Holzbänken Platz, die Sonnenschirme spendeten Schatten, im Hintergrund stand die Trauerweide. Maren und Timo saßen vorn, während die Traurednerin sprach. Der runde Blumenbogen aus Eukalyptus wurde zum Rahmen für den ersten Kuss als Ehepaar – ein Bild, das ich bis heute liebe. Beim Sektempfang vor dem Gutshaus hakte sich Maren bei ihren Freundinnen unter, alle in Pink, Blau und Bordeaux. Und dann stand die ganze Hochzeitsgesellschaft vor der Backsteinscheune für ein großes Gruppenfoto.










Reden, Torte und ein silberner Ballon
In der Balkenhalle mit Steinwand und Kerzenleuchtern ergriff Maren selbst das Wort, später folgte eine berührende Vaterrede, und die Gäste applaudierten. Der Naked Cake mit weißen Rosen und Disteln wurde lachend angeschnitten. Zum Sonnenuntergang gingen wir ins Stoppelfeld. Die Sonne stand genau zwischen den beiden, Maren hielt ihren Rock, und irgendwann schwebte ein silberner Ballon in den Himmel. Ein kleiner, verspielter Moment – und genau so, wie dieser Tag war: leicht, herzlich, golden.
















„Manchmal fliegt ein Ballon davon – und das Glück bleibt einfach da.“


